Wickeltisch

Wickeltisch: Für entspanntes Windel wechseln

Da Babys noch nicht selbstständig auf die Toilette gehen können, ist die Hilfe der Eltern erforderlich. Gerade in der Anfangszeit müssen die Windeln beim Nachwuchs in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Doch das benötigt eine ruhige Hand und eine Ablagefläche, auf der sich der Vorgang durchführen lässt. Ein Wickeltisch ist hierfür die ideale Lösung.

Stürze vermeiden

Grundsätzlich scheint ein Wickeltisch nicht allzu stabil sein zu müssen. Schließlich liegt ja nur ein Baby darauf. Doch falsch gedacht. Wer sich die gesamte Handhabung des Windelwechsels einmal ansieht, wird überrascht sein, wie oft sich der Erwachsene auf den Tisch stützt oder sogar mit beiden Armen sein Gewicht darauf verlagert. Das geschieht unbewusst, kann aber zu einem Risiko werden. Steht das Gestell nicht stabil, droht die Gefahr, dass alles zusammenfällt und auch das Kind mitgerissen wird. Die Standbeine müssen daher auch größere Lasten bewältigen können. Ebenso dürfen sie nicht einknicken oder wegrutschen. Je massiver der Tisch gefertigt ist, umso höher ist daher seine Qualität.

Das Zubehör

Doch alleine damit ist es noch nicht getan. Schließlich kommt das Hauptaugenmerk der Liegefläche zu. Sie sollte mit einer Decke oder sogar einer dünnen Matte gepolstert sein. Denn die Knochen des Babys sind gerade in den ersten Tagen sehr labil. Der harte Untergrund des Tisches kann hier beschädigend einwirken, sofern nicht für eine weiche Ablage gesorgt wird. Sie sollte mit einer mehrere Zentimeter hohen Kante umschlossen sein. Damit wird sichergestellt, dass das Neugeborene nicht herunterfallen kann. Leider reicht dafür häufig bereits ein unaufmerksamer Moment, in dem das Kind dem Rand nur allzu nahe kommt und stürzt. Auch diese Umrahmung sollte stabil gefertigt sein und nicht beim kleinsten Widerstand abbrechen können. Zudem muss sie hoch genug sein, damit das Baby nicht hinüberrollt oder ohne Anstrengungen den Absatz passiert.

Alternative: die Wickelkommode

Der Wickeltisch ist im Prinzip eine sehr einfache Form. Günstiger ist es, direkt eine Wickelkommode zu erwerben. Bei ihr handelt es sich um ein Möbelstück, das abwärts der Ablage meist noch einen schrankähnlichen Unterbau vorweist. Hier können in Schubfächern und hinter kleinen Türen etwa die Windeln sowie sonstiges Zubehör verstaut werden. Eine solche Kommode ist natürlich weitaus stabiler als der Tisch und kann daher auch beinahe nicht umfallen. Allerdings macht sich der Unterschied zwischen beiden auch preislich bemerkbar, denn die Kommode ist weitaus teurer als der Tisch. Andererseits kann sie auch Jahre später noch zum Verstauen von Gegenständen verwendet werden und lässt sich nicht allein auf den Windelwechsel reduzieren.