Ohne Probleme wie die Großen am Tisch sitzen
Findet sich die junge Familie am Tisch ein, um dort das Mittagessen oder das Abendbrot gemeinsam zu genießen, so muss für den Nachwuchs eine Lösung gefunden werden. Denn er ist noch zu klein, um auf normalen Stühlen zu sitzen. Dennoch sollte auch er an dem geselligen Zusammensein teilhaben dürfen. Am besten gelingt das mit einem Hochstuhl.
Eine Frage des Alters
In den ersten Wochen nach der Geburt ist es natürlich nicht möglich, das Baby am Tisch sitzen zu lassen. Zu instabil ist die Körperhaltung, zu wenig wird der Nachwuchs auch registrieren, was um ihn herum geschieht. In solchen Phasen sollte er in seinem Bettchen bleiben dürfen. Verbessert sich nach einigen Wochen jedoch die Wirbelsäule, sind erste Sitzversuche möglich. Meist natürlich auf dem elterlichen Schoß. Gelingt das ohne Schwierigkeiten, kann das Kind ab einem Alter von etwa einem halben Jahr in einen der Hochstühle gesetzt werden. Zuvor sollte allerdings eventuell der Kinderarzt begutachten, ob der Neugeborene dazu wirklich schon in der Lage ist.
Sicherer Stand und ohne Kanten
Auch die Sicherheitsfrage muss bei den Hochstühlen beachtet werden. Immerhin wird das Kind auf ihm in etwa 70 Zentimetern Höhe sitzen. Stürze sind also zu vermeiden. Dafür sollen die Beine des Gestelles jedoch standfest sein. Sie dürfen nicht wackeln, nicht verrutschen oder anderweitig die sichere Position aufgeben. Meist sind sie dafür an den Füßen mit rutschfestem Gummi versehen, das auch über Noppen oder ein ähnliches Profil verfügen kann. Wichtig ist es zudem, dass insbesondere um die Sitzfläche herum keinerlei Ecken und scharfe Kanten vorhanden sind. An ihnen könnte sich das Kind schnell verletzen und etwa in der Bauchregion ernsthafte Schäden zufügen. Die Sicherheit muss daher in jedem Falle im Vordergrund stehen und kann bereits im Laden getestet werden.
Das Material entscheidet
Vor dem Kauf eines der Hochstühle muss zudem der Werkstoff bedacht werden. Meist wird die Sitzgelegenheit in Kunststoff oder Holz zu erwerben sein. Ersteres hat seinen Vorteil in der leichten Reinigung. Gerade dann, wenn die Motorik beim Junior noch nicht ausgeprägt ist und das Essen überall landet, statt gegessen zu werden. Der Nachteil ist jedoch, dass Füße aus Plastik nur wenig Sicherheit bieten. Sofern sie nicht mit Metall verstärkt sind, stellen sie ein Risiko dar. Eines übrigens, das mit Holzstühlen ausgeschlossen werden kann. Sie stehen stabil und sind auch leicht zu reinigen. Zu achten ist lediglich auf unschädliche Lasuren oder Farben. Gelingt das, kann der Nachwuchs gesellig mit der Familie am Tisch sitzen.