Die weite Welt der Fläschchen

Klein, groß, bunt, einfarbig, Glas oder Plastik – die weite Welt der Fläschchen

Für die Neugeborenen ist es wichtig, viel zu trinken. Da sie zu einer festen Nahrungsaufnahme noch nicht fähig sind, muss die Muttermilch in den ersten Monaten die benötigten Vitamine und Spurenelemente liefern. Erst anschließend kann das Kind aus einem Fläschchen trinken und auch schon mit Brei gefüttert werden.

Glas oder Kunststoff

Noch ehe die erste Babyflasche gekauft wird, muss die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob diese aus Glas oder Plastik bestehen soll. Erstere sind zwar etwas schwerer, was sich spätestens dann bemerkbar macht, wenn der Nachwuchs das Fläschchen alleine in den Händen halten will. Zudem kann Glas leichter zu Bruch gehen, was gerade in den ersten ungelenken Monaten zu einem Problem werden dürfte. Allerdings lassen sich diese Trinkbehältnisse sehr angenehm reinigen und können im Zweifelsfall sogar ausgekocht werden. Bei Kunststoff ist das nicht möglich. Er mag gut für das Baby zu greifen sein, wird aber nicht selten leicht zerkratzt. Daraus kann ein perfekter Nährboden für Keime entstehen.

Ergonomische Formen

Die Zeiten, in denen ein Fläschchen seine typische Gestalt hatte, sind vorbei. Mittlerweile können sie in einer Vielfalt gefertigt werden, die jeder Hand gerecht wird. Gerade dann, wenn das Kind erstmals selbst das Gefäß halten will, sollte es zu den Fingern passen. Viele Flaschen verfügen daher über Henkel oder sind so geformt, dass der kleine Erdenbürger mit beiden Händen zugreifen kann. Das ist zunächst tatsächlich praktisch, birgt jedoch auch Risiken. Denn gerade die Einbuchtungen sind es, die sich von innen nur schwer säubern lassen. Bei Tee oder Milchgetränken können kleinen Anhaftungen kleben bleiben, aus denen Bakterien resultieren. Werden diese bei der nächste Mahlzeit von dem Nachwuchs aufgenommen, kann das Krankheiten hervorrufen. Wichtig ist es daher, bei der Reinigung zumindest auf eine biegsame Bürste zurückzugreifen.

Nicht unterschätzen: der Aufsatz

Bei allem Wissen über das Fläschchen an sich darf jedoch auch der Saugaufsatz nicht vergessen werden. Immerhin ist er die primäre Stelle, die mit dem Mund des Babys in Berührung kommt. Im besten Falle besteht er aus natürlichem Kautschuk, der keine Allergien auslöst. Die Trinköffnung ist in der Regel stecknadelgroß, kann jedoch variieren. Entscheidend ist, dass die Milch ohne Druck nicht aus dem Gefäß laufen kann und das Kind somit zum Saugen animiert wird. Nicht selten gelingt ihm das hier leichter als an der Brust, wodurch für die Mutter der Vorteil entsteht, selbst ein wenig zu Kräften zu kommen. Denn während sie das Neugeborene auf natürliche Weise versorgt, verausgabt sie sich oft selbst.