Einschlafhilfe, Spielzeug und bester Freund – der Schnulli
Wenn ein Baby auf die Welt kommt, so verfügt es über beinahe keinerlei Fähigkeiten. Lediglich ein paar Instinkte und Triebe wohnen ihm inne. So etwa der Drang, an etwas zu saugen. Meist wird es sich dabei um die Mutterbrust handeln, die dem Neugeborenen die dringend benötigte Kraft verleiht. Aber auch einen Schnuller sollten umsichtige Eltern stets parat haben.
Nicht immer geschätzt
Jedoch reagieren die Kleinen unterschiedlich auf das Angebot, auch jenseits der Brust etwas Saugbares vorgesetzt zu bekommen. So wird der Schnuller von manchen Babys regelrecht verehrt, von anderen dagegen strikt gemieden. Wichtig ist es, dem Kind zwar einen Anreiz zu geben, es aber nicht zu zwingen. Denn einen tieferen Zweck erfüllt der Nuckel nicht. Sein Nutzen lässt sich wissenschaftlich nicht bestätigen. Lediglich ab dem Alter von etwa zwei Jahren kann die Verwendung sich auf das Wachstum der Zähne auswirken und Langzeitschäden zur Folge haben. Bis dahin sollte er also ohnehin abgesetzt werden. Ob er vorher benutzt wird, darf aber dem Nachwuchs überlassen sein.
Gefahren ausschließen
Wird der Schnuller gekauft, lohnt sich ein Blick auf die Qualität. Je besser der Gegenstand ist, umso weniger Risiken lauern auf das Kind. Diese können zum einen in den verwendeten Materialien liegen. Naturkautschuk ist hierbei die beste Wahl. Preiswerter ist zwar Silikon, das kann jedoch Allergien und ähnliche Unverträglichkeiten hervorrufen. Zudem muss der elastische Gummiteil sehr fest mit dem harten Plastikrahmen verbunden sein. Löst sich Ersteres, würde es bei der Saugbewegung unweigerlich in den Rachen des Kindes gelangen. Hier wäre Erste Hilfe unabdingbar. Empfehlenswert ist es zudem, wenn der Gummiaufsatz nicht rund oder birnenförmig ist, sondern über abgeflachte Seiten verfügt. Das ist angenehmer für den noch sehr sensiblen Gaumen des Kleinen.
Der Freund des Babys
Neben diesen Gefahren sollten die Eltern aber nicht allzu feinfühlig an die Thematik herangehen. Der Schnuller wird von vielen Kindern sehr begehrt und manch eines will ihn gar nicht mehr hergeben. Wie oft am Tag genuckelt werden darf, ist nicht belegt. Findet der Neugeborene seinen Gefallen an dem weichen Gummi, wird er ihn wohl verstärkt einfordern. Ab dem Zahnwachstum darf die Phase allerdings langsam unterbrochen werden. Zum einen ist die negative Einwirkung auf die Zähne bestätigt. Zum anderen wird das Kind zu der Zeit auch nicht mehr von der Mutter gestillt und sollte den Drang des Saugens nach und nach abbauen. Auch ein abruptes Entziehen des Nuckels wird nach wenigen Tagen meist von dem Nachwuchs ohne Weiteres akzeptiert.

