Wer so viel zu entdecken hat, braucht seinen Schlaf
Wenn das Baby nicht gerade gestillt wird, mit den Eltern ein wenig an der Luft umherfährt oder spielt, wird es meist schlafen. Und das etwa 16 Stunden am Tag. Dabei ruht es diese Zeit jedoch nicht am Stück, sondern wird immer wieder aufs Neue ins Reich der Träume gleiten.
Ein Quell der Kraft
Die Vorteile der Entspannungsphasen werden leider von den Eltern allzu gerne unterschätzt. Etwa dann, wenn der Nachwuchs der Oma oder den gerade erschienen Freunden gezeigt werden muss. Doch dieses Vorgehen ist gänzlich falsch. Besser wäre es, das Baby schlafen zu lassen. Und das aus gutem Grund, denn die im Körper ablaufenden Prozesse erfordern sehr viel Kraft und Energie. Diese wird das Neugeborene aber nur ruhend erlangen. Der Organismus kann sich regenerieren. Nicht selten werden dabei auch leichte Anzeichen einer Krankheit behoben und das eine oder andere Wehwehchen ist nach dem Aufwachen wie weggeblasen.
Die Unterscheidung von Tag und Nacht
Gerade in den ersten Wochen nach der Geburt kann der Nachwuchs eigentlich zu jeder Tageszeit schlafen – und ebenso aufwachen. Letzteres ist für die Eltern recht schwierig, wenn der Junior mitten in der Nacht sein Fläschchen will oder gewickelt werden muss. Doch nach einigen Monaten hat sich der Rhythmus normalisiert. Das Unterbewusstsein erkennt die Trennung zwischen Tag und Nacht. Es registriert die unterschiedlichen Perioden und damit die Abkehr vom gleichmäßig dunklen und warmen Bauch der Mutter. Darum verändern sich auch die Schlafgewohnheiten und allmählich reduziert sich die Dauer der Ruhephasen. Vorteilhaft gestaltet sich hierbei jedoch, dass das Neugeborene nicht mehr nach zwei oder drei Stunden aufwacht, sondern durchaus längere Zeiten durchschlafen kann. Und das sollte es auch dürfen, denn noch immer steht die Regeneration für den labilen Organismus im Vordergrund.
Nicht immer kann das Baby schlafen
Doch für viele Eltern ist es fast schon eine Wunschsituation, dass das Kind überhaupt mal schläft. Denn einige von ihnen haben tatsächlich Schwierigkeiten, ins Land der Träume zu schweben. Eine belastende Situation für die gesamte Familie. Einerseits zehrt sie an der Gesundheit des Neugeborenen, andererseits an den Nerven der Erwachsenen. Vorteilhaft ist es, die Phasen zu beobachten, in denen der Nachwuchs schlummert. Meist sind das die Momente, in denen er sich wohlfühlt und sprichwörtlich abschalten kann. Bewährt hat sich dafür eine leichte Bewegung, etwa das sachte Schaukeln der Wiege oder das Umhertragen im Zimmer. Die Eltern sollten genau schauen, worauf das Baby am ehesten reagiert. Damit ermöglichen sie sich und dem Kind etwas Entspannung.

