Nahrung fürs Baby

Von innen gestärkt – die richtige Nahrung fürs Baby

So klein und zart das Baby in seinen ersten Tagen auch ist, so kräftig und groß wird es die nächsten Monate über gedeihen. Voraussetzung dafür ist jedoch die richtige Ernährung. Und genau sie stellt viele Eltern vor ein Problem. Gerade aus Unwissenheit werden Fehler begangen, an denen der Nachwuchs nicht selten für viele Jahre zu leiden hat.

Anfangs nur Stillen

Speziell in den ersten Wochen sollte das Neugeborene ausschließlich mit der Muttermilch aufgepäppelt werden. Sie beinhaltet eigentlich alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente, die der Nachwuchs in dieser Phase benötigt. Doch nicht nur für die Ernährung hat dieser Vorgang eine große Bedeutung. Denn hier wird auch der Grundstein in der Beziehung zwischen dem Baby und seinen Eltern gelegt. Das Neugeborene lernt, dass es seiner Mutter vertrauen kann. Auch die Mama sollte sich währenddessen auf das Stillen konzentrieren und ebendiese Bindung fördern. Darum darf in den Ablauf nicht eingegriffen werden und es ist auch zu vermeiden, das Kind allzu schnell von der Brust zu entwöhnen.

Ein Schluck aus der Flasche

Allerdings kann es vorkommen, dass die Mutter aus gesundheitlichen Gründen nicht die Brust geben kann oder darf. Ebenso ist es denkbar, dass das Kind mit dem Vorgang des Saugens Schwierigkeiten hat. In einigen wenigen Fällen liegt auch bereits sehr früh eine Unverträglichkeit gegenüber der Milch vor. Würde in solchen Situationen nicht zur Flasche gegriffen, wäre die Ernährung mangelhaft. Der Vorteil des Fläschchens liegt darin, dass unterschiedliche Getränke wie Wasser oder Tee mit auf Reisen genommen werden können. Auch dem Baby tut diese Abwechslung gut und gerade die Kräuter des Tees werden seine Gesundheit fördern. Mit speziellen Kindergetränken, die im idealen Falle ohne Zucker versetzt sind, lässt sich auch ein positives Geschmackserlebnis zaubern.

Die feste Nahrung

Etwa ab einem Alter von sechs Monaten kann zum ersten weichen Babybrei gegriffen werden. Dieser sollte zunächst aber tatsächlich sehr fein püriert sein. Denn ohne Zähne würden gröbere Stückchen schnell zu einer Herausforderung. Hierbei ist allerdings genau zu beobachten, was dem Kind schmeckt und was es ablehnt. Die Ernährung muss stets ohne Zwang ablaufen. Besser ist es ohnehin, den Nachwuchs eher dabei zu animieren, auch die gesunden Köstlichkeiten zu mögen. Nach und nach kann es auf diesem Wege an die festeren Lebensmittel gewöhnt werden und bald darauf auch schon die ersten zerkleinerten Karotten oder Kartoffeln gemeinsam mit den Eltern einnehmen. Nur so wird es schnell wachsen und Kraft tanken können. Wichtige Voraussetzungen, um den äußeren Einflüssen zu trotzen.