Regelmäßiger Check ist Pflicht!
Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass das Kind trotz dicker Kleidung und sonstiger Vorsorge doch einmal krank wird. Aber wenn der Arztbesuch ansteht, ist guter Rat meist teuer. Nicht jeder Doktor ist auf den Umgang mit den lieben Kleinen spezialisiert und nicht jeder von ihnen kennt sich in den Behandlungsmethoden aus. Es sollte daher stets ein kompetenter Kinderarzt aufgesucht werden.
Warum kein Allgemeinmediziner?
Viele Eltern machen es sich einfach und nehmen das Kind zu dem Arzt mit, den sie selbst konsultieren. Doch das ist falsch. Denn ein Allgemeinmediziner ist vorrangig auf Patienten geschult, die ein gewisses Alter erreicht und die Kindheit bereits hinter sich gelassen haben. Alleine hier ist er mit der Stellung einer Diagnose und der Wahl der Arzneimittel vollauf beschäftigt. Ein Kinderarzt dagegen ist speziell für den Nachwuchs ausgebildet worden. Er kennt die typischen Kinderkrankheiten und kann die beste Medizin für die kleinen Patienten bestimmen. Denn bei ihr kann es gravierende Unterschiede zu den Präparaten für Erwachsene geben.
Woran lässt sich ein guter Arzt erkennen?
Allerdings ist es in einigen Städten ein Kunststück, tatsächlich den Weg zum Kinderarzt zu finden. Denn noch immer ist diese Fachrichtung unterrepräsentiert. Wer einen solchen Mediziner aufsuchen will, sollte freilich dennoch sorgsam wählen. Grundsätzlich muss der Doktor einen sympathischen Eindruck machen. Er ist für die Kinder meist der erste echte Kontakt zu einem Arzt und wird über Jahre das Vertrauen zu ihnen bilden. Zudem sollten die Eltern mit dem Nachwuchs im Wartezimmer nicht allzu lange auf die Behandlung warten müssen: Die lieben Kleinen werden schnell ungeduldig. Besonders gut ist es, wenn der Mediziner mit speziellen Behandlungsmethoden aufwarten kann, die den Kindern keine Angst machen. Wie etwa schmerzfreien Spritzen oder Medikamenten, die problemlos eingenommen werden können.
Ein gerngesehener Gast
Bei vielen Eltern stellt sich irgendwann die Frage, wie häufig sie mit ihrem Kind eigentlich zum Arzt gehen sollten. Grundsätzlich müssen alle Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen durchgeführt werden. Gerade in der Zeit nach der Geburt kann es also vorkommen, dass der Mediziner häufiger konsultiert werden muss. Ist diese Phase vorbei, so sollte auf Schmerzen und Unwohlsein des Nachwuchses reagiert werden. Die Erwachsenen dürfen hierbei in keinem Fall der Diagnose vorgreifen und einen Besuch beim Kinderarzt nur deshalb verweigern, weil sie den geschilderten Leiden nicht glauben. Ein guter Doktor wird zwischen eingebildeten und tatsächlichen Symptomen unterscheiden können. Daher sollte er lieber einmal zu viel statt zu wenig besucht werden. Denn auch darauf ist er schließlich spezialisiert.

