Gesundheit & Ernährung
Wenn ein Baby unterwegs ist, stellt sich die Frage: Wie ernähre ich mein Kind am gesündesten? Was ist, wenn ich nicht Stillen kann? Ist Flaschennahrung gut für mein Kind? Welche Nahrung bietet sich nach dem Stillen an? Auf all diese Fragen möchte ich hier eine Antwort geben.
Stillen
Für jedes neugeborene Baby ist die Muttermilch die beste Ernährung, denn sie bringt in ihrer Zusammensetzung alles mit, was für die geistige und körperliche Entwicklung des Babys wichtig ist. Sie ist reich an Abwehr- und Mineralstoffen sowie Vitaminen.
Die Vormilch, das sogenannte Kollostrum, wird ca. drei Tage nach der Geburt in der Brust der Mutter gebildet. Es wird zwar nur in kleinen Mengen gebildet, dafür bringt es aber Antikörper, Kohlenhydrate und Proteine mit, die für das Baby in den ersten Tagen wichtig sind. Das Kollostrum erleichtert die Verdauung des Babys, es scheidet das sogenannte Kindspech, und somit das überschüssige Billirubin ( Abbauprodukt der Leber), aus. So kann eine Neugeborenengelbsucht vermieden werden. Der Fettgehalt dieser Vormilch ist sehr niedrig, was sich ebenfalls positiv auf die Verdauung des Babys auswirkt.
Nach drei bis vier Tagen wird dann die hellere Muttermilch gebildet. Je nachdem, wie oft das Baby gestillt wird, steigert sich auch die Menge der Muttermilch. Die Muttermilch als solches ist ein Phänomen, weil sich bei jedem Schluck, den das Baby nimmt, die Zusammensetzung ändert. So bleibt immer die Gewissheit, dass es dem Baby an nichts fehlt.
Flaschennahrung
Manche Mütter können oder wollen nicht Stillen und greifen daher auf Flaschennahrung zurück. Die Flaschennahrung für Babys hat mit den Jahren ihren sogenannten “Schrecken” verloren, denn die Forscher entwickeln das Pulver hierfür immer weiter. Die Flaschennahrung kommt der Muttermilch heute schon sehr nahe. Von der Anfangsnahrung, der sogenannten “Pre-Milch” kann das Baby soviel trinken, wie es mag. Um Bauchschmerzen zu vermeiden, gibt es in der Apotheke homöophatische Hilfsmittel in Form von Tropfen, die dem Baby in die Flasche gegeben werden können.
Breikost
Bei der Breikost, ab ca. 6 – 8 Monaten, gibt es die Möglichkeit, auf Gläschenkost aus dem Supermarkt zurückzugreifen, oder selbst für das Baby zu kochen. Gläschenkost aus dem Supermarkt bietet dem Baby alles, was es für sein Wachstum benötigt. Die Nahrung ist zumeist gluten- und pestizidenfrei (Gluten ist ein Klebereiweiss im Darm, zuviel davon fördert Durchfall). Die selbstgekochte Nahrung ist zumeist gesünder, da die Eltern hier genau wissen, was in der Nahrung vorhanden ist. Des Weiteren macht selbstgekochte Nahrung das Baby schneller satt.

