Verwöhn dein Baby mal so richtig
Nicht immer liegt das Neugeborene ruhig im Bettchen oder wirkt gesund. Schon in den ersten Lebenstagen kann es angespannt sein, unter leichten Krankheitsanzeichen leiden oder nur schwer in den Schlaf kommen. Hilfreich ist hierbei meist eine Babymassage, die den Körper und die Seele des kleinen Lieblings umschmeichelt.
So neu und doch so alt
Erst in den letzten Jahrzehnten kommt es in Mode, eine Geburt sehr sanft durchzuführen oder mit der Frühförderung die ersten Talente des Babys anzuregen. Doch was als Trend gefeiert wird, ist einigen Naturvölkern bereits seit Generationen bekannt. Dazu zählt auch die Babymassage, die ihren Ursprung in den afrikanischen und asiatischen Kulturen findet. So war sie ein fester Bestandteil des Ayurveda und somit der traditionellen Heilkunst Indiens. Und das nicht zu Unrecht, denn Körper und Geist wurde ein sehr hoher Wert beigemessen, den es nicht erst im höheren Alter zu fördern galt. Schon sehr früh sollte der Nachwuchs seine Sinne ausprägen und umsorgt werden.
Die Vorteile der Massage
Grundsätzlich benötigt bereits das Neugeborene einige entspannende Momente. Auch wenn es bei 16 Stunden Schlaf pro Tag doch recht ausgeruht sein müsste. Aber gerade beim vielen Liegen drückt dieser oder jener Muskel, das Bewusstsein für den Körper ist noch gänzlich unterentwickelt und an Bewegung fehlt es zudem. Hier kann mit leichten Massagen auf der Haut eingewirkt und einiges für das Wohlbefinden getan werden. Viele Vorgänge im Körper lassen sich damit beeinflussen und verbessern. Das Immunsystem erfährt eine Stärkung und der Blutkreislauf kann optimal zirkulieren. Zudem wird bei der Babymassage über die Berührung ein sehr inniger Kontakt zwischen den Eltern und ihrem Kind aufgebaut. Hierbei wird nicht nur das Vertrauen angeregt, sondern auch ein respektvoller Umgang erlernt – denn die Reaktionen des Kleinsten sind stets zu beachten. Will er nicht massiert werden, so ist das zu akzeptieren.
Ein Teil des Ganzen
Die Babymassage sollte allerdings nicht für sich genommen betrachtet werden. Meist wird sie von Hebammen durchgeführt oder angeleitet. Und das nicht ohne Grund. Denn die Geburtshelferin wird schon während der Schwangerschaft den Grundstein einer angenehmen Entbindung legen und die Mutter sowie das Neugeborene auch anschließend begleiten. Dazu führt sie eine solche Massage entweder selbst durch oder begleitet die jungen Eltern dabei. Es ist zwar auch möglich, über entsprechende Lektüre einige Handgriffe zu erlernen. Allerdings ist vielen Erwachsenen der sehr labile Körper des Kindes fremd. Von daher sollte nur mit kompetenter Hilfe massiert werden. Davon profitiert am Ende natürlich auch das Baby.

