Die innere Ruhe

Nichts bringt mich aus der Ruhe!

Nicht nur die neunmonatige Schwangerschaft verlangt der werdenden Mutter sehr viel ab. Auch die Geburt selbst sowie die nachfolgenden Monate sind oft mit großen Anstrengungen verbunden. Meist fehlt hierbei der Ausgleich, der etwa in leichtem Sport oder einem beruhigenden Hobby liegen kann. Aber auch Yoga ist ein Weg, die Dinge gelassener zu sehen.

Was ist Yoga?

Hierbei handelt es sich um keine richtige Sportart und ebenso wenig um eine rein geistige Beschäftigung. Stattdessen wird in bestimmten Bewegungsmustern versucht, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Es entsteht dabei ein Bewusstsein für sich selbst und die Welt, in der wir leben. So gibt es unterschiedliche Figuren, die beim Yoga miteinander kombiniert werden und einen gesamten Bewegungsablauf darstellen. Jede von ihnen wird mit höchster Konzentration und Körperspannung vollführt. Der Organismus erfährt dadurch eine Stärkung, ebenso wie die Nerven eine Entlastung finden und der Geist zur Ruhe kommt. Gerade in den Phasen nach der Geburt kann hier ein wichtiger Quell der Gelassenheit liegen.

Bereits in der Schwangerschaft möglich

Der Vorteil liegt darin, dass beim Yoga Übungen miteinander verbunden werden. Im Umkehrschluss heißt das, dass sich jede Einzelne von ihnen gemäß der jeweiligen Umstände anpassen lässt. Gerade wenn die Niederkunft kurz bevorsteht, wird somit weniger auf die rein körperlichen Aspekte Wert zu legen sein, sondern eher auf die mentalen. Bereits das Verweilen im Schneidersitz kann die werdende Mutter beruhigen und ihren Rücken entlasten. Doch dadurch gewinnt sie noch mehr, denn ihr Bewusstsein verbessert sich und sie kann einen intensiveren Kontakt zu ihrem Baby aufbauen, als das zuvor möglich war. Das mag ein wenig merkwürdig klingen. Es lohnt sich jedoch, das Yoga einmal selbst zu versuchen und zu schauen, was es bringt.

Nur unter Anleitung

Wer beim Yoga Übungen vollführen will, wird dafür einiges Geschick benötigen. So ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und gerade hierbei kann es sich auszahlen, klein anzufangen und unter kompetenter Anleitung die ersten Muster einzustudieren. Idealerweise sollte das schon vor der Schwangerschaft oder in ihren ersten Wochen geschehen. Zu einem Zeitpunkt also, da die werdende Mutter noch ein umfassendes Gefühl für ihren Körper herstellen kann. Oft wird versucht, anhand lehrreicher Bücher oder Filme sich selbst im Yoga zu versuchen. Doch davon ist abzuraten. Denn einige geistige Zustände sind für manche Menschen neu und sollten daher nur unter Aufsicht genossen werden. Allerdings ist es schon bald möglich, die Übungen alleine und zuhause auszuführen und sich damit selbst etwas Entspannung zu verschaffen.