Gib auch auf dich selber acht!
Weit gerühmt ist die Kraft der Mutter, die zu entwickeln sie imstande ist, wenn sich ihr Zögling in Gefahr befindet. So umsorgt sie den Nachwuchs nach allen Möglichkeiten und gönnt ihm jenen Luxus, den sie sich selbst versagt. Doch nicht jede Mama tut sich damit auch einen Gefallen.
Nicht immer nur angenehm
Sobald die erste Freude über die Geburt mitsamt den Glückwünschen verflogen ist, stellt sich die Routine ein. Und sie hält nicht weniger als harte Arbeit für die Eltern parat. Nicht alles funktioniert so reibungslos, wie es gedacht war. Schon kleinste Wehwehchen des Babys sorgen für panikartige Reaktionen der Erwachsenen. Andere von ihnen benötigen hin und wieder ein wenig Ruhe, wollen sich diese zum Wohl des Neugeborenen aber nicht gönnen. Oft ist es nicht leicht, allen Bedürfnissen des kleinen Erdenbürgers gerecht zu werden, dabei aber auch den Beruf und das sonstige Privatleben unter einen Hut zu kriegen. Denn auch wenn die Mutter einen gesetzlichen Anspruch auf die Auszeit hat, so ist sie nicht selten aus finanziellen Gründen zu leichten Tätigkeiten gezwungen.
Arbeiten delegieren
Für die nicht selten gestresste Mama sollte auch das eigene Wohl im Vordergrund stehen. Dazu bietet es sich an, einige Tätigkeiten abzugeben und sie etwa von dem Gatten erledigen zu lassen. Ebenso kann das Kind über das Wochenende zu den Großeltern oder die Tante gegeben werden und wird sich dort gleichfalls wohlfühlen und sogar neue Eindrücke gewinnen. Entscheidend ist, dass die Mutter loslassen kann und sich nicht jede Arbeit selbst anheftet. Sie kann sich nicht um alles kümmern – genau das muss sie aber begreifen. Gemeinsam lässt sich die Erziehung des Babys nicht schlechter bewerkstelligen. Meist ist es sogar besser, wenn die Erwachsenen etwas Kraft tanken und sich anschließend wieder ihrem kleinen Schatz widmen können.
Sich selbst etwas gönnen
Bei alledem geht es gar nicht einmal darum, das Kind allzu lange von den Eltern fernzuhalten oder die Oma pausenlos zu bitten, sich um den Kleinen zu kümmern. Gerade die kurzen Momente der Ablenkung sind es jedoch, in denen die Mama ihre Seele baumeln lassen kann. Während sich der Vater des Babys annimmt, darf sie sich für einige Stunden beim Friseur, der Kosmetik oder bei einer Massage verwöhnen lassen. Ein Wochenende ist für beide Eltern genug Zeit, um wieder auf sich selbst zu achten und gemeinsam etwas zu erleben. Nur dadurch ist sichergestellt, dass die Mutter mal abschalten und neue Kräfte sammeln kann, die sie vielleicht später dringend benötigt.

