After-Baby-Body

Der harte Weg zum After-Baby-Body

Es ist doch immer wieder verwunderlich: Wird eine Prominente schwanger, kann sie schon wenige Wochen nach der Geburt mit einem makellosen Körper bewundert werden. Aber wie gelingt das und ist die Traumfigur nach der Entbindung für jede Mutter machbar?

Schon während der Schwangerschaft beginnen

Viele Frauen begehen leider den Fehler, tatsächlich erst nach der Niederkunft aktiv zu werden und dann den Körper relativ schnell zu Höchstleistungen zu treiben. Aber dieses Vorgehen birgt einige Risiken, die insbesondere in der Überanstrengung liegen. Es empfiehlt sich jedoch, schon während der Schwangerschaft leichte Übungen vorzunehmen. Denn die neun Monate verlangen dem Körper einiges ab und belasten mit dem bauchseitigen Gewicht den gesamten Rücken. Hier kann eine sanfte Rückengymnastik für einen Ausgleich sorgen. In den späteren Monaten wird das jedoch nicht mehr möglich sein. Dann kommt allerdings das Schwimmen in Betracht. Mit solchen Maßnahmen erhält sich die werdende Mutter nicht nur in der kritischen Phase ein wenig Fitness, sondern tut Körper und Geist etwas Gutes.

Anpfiff zum Abspecken

Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie lange die Frau nach der Geburt warten sollte, ehe sie sich ihrer Fitness erneut widmet. Das lässt sich generell nicht sagen. Sicherlich empfiehlt es sich, die pränatalen Untersuchungen vollständig abzuwarten und die Zustimmung des Arztes für den Sport einzuholen. Allerdings zeigt sich bei vielen aktiven Frauen das Phänomen, dass sie die vier bis sechs Wochen nicht abwarten wollen, in denen die medizinischen Kontrollen stattfinden. So treibt es sie förmlich hinaus, um ein wenig für den Körper zu tun. Geschieht das auf sorgsame Weise, ist dagegen nichts einzuwenden. Auch hier kann das Schwimmen eine sehr schonende, dabei aber alle Muskelgruppen beanspruchende Übung sein.

Nur nicht verausgaben

Bei allem steht jedoch das Wohl der Mutter im Vordergrund. Für sie gibt es keine Notwendigkeit, in Rekordzeit einen Traumkörper zu formen. Eine leichte Rückengymnastik, Übungen für den Bauch und die Oberschenkel sowie ein wenig Laufen oder Radeln – sehr viel mehr benötigt es nicht. Natürlich sollte auch hierbei auf anfängliche Schonung geachtet werden. Nach und nach lassen sich die Leistungen immer noch steigern. Wer jedoch direkt vom Start weg mit Bestwerten glänzen will, schädigt seinen Körper meist. Gerade in den ersten Wochen empfiehlt sich zudem die Zusammenarbeit mit einem auf die Nachfolgen der Schwangerschaft spezialisierten Fitnesstrainer. Er kennt die Balance zwischen Sport und Entspannung, gibt Ernährungstipps und wird motivierend zur Stelle sein. Und vielleicht können ihm ja auch die Geheimnisse entlockt werden, wie manch eine Prominente sich zur Traumfigur gequält hat.