Auch die Kumpels nicht vernachlässigen
Es ist ein langer Brauch: Wenn der Mann von der Entbindung seines Kindes erfährt, gibt er auf der Arbeit oder im Freundkreis eine Lage an feinen Getränken aus. Doch was kommt anschließend, wenn der frischgebackene Papa Windeln wechseln muss, statt die Zeit mit seinen Kumpanen zu verbringen? Auch er muss sich seine freien Momente gönnen und ähnlich der Mutter mal abschalten dürfen.
Geteilte Pflichten, doppelte Freuden
In jeder guten Familie sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass nicht ein Partner allein die Arbeit der Kindererziehung trägt, sondern dass diese von beiden Eltern übernommen wird. Sicherlich mag es Aufgaben geben, die eher der Mutter zukommen. So etwa das Stillen mit der Brust, bei dem der Vater naturgemäß wenig eingreifen kann. Das Stillen mit dem Fläschchen dagegen darf auch er übernehmen. Ebenso das Wechseln der Windeln und die sonstigen Tätigkeiten, die das Neugeborene einfordert. Aus der Übernahme der Pflichten folgt jedoch auch, dass der Papa ebenso seine Freiräume haben muss, wie er sie der Mutter zugesteht.
Ein Treffen mit Freunden
Allerdings wird es sich nicht vermeiden lassen, dass der Papa gerade in den ersten Monaten nach der Geburt nur noch sehr wenig Zeit für seine Freunde hat. Diese sollte er aber so gut wie möglich auskosten. Und das idealerweise nicht dadurch, dass er sich hemmungslos betrinkt. In jenem Zustand könnte er auf plötzlich auftretende Gefahren des Babys oder der Mutter nicht reagieren. Besser ist es somit, nüchtern zu bleiben und lieber mit seinen Begleitern die Vorteile der Vaterschaft zu besprechen. Die Fotos vom Nachwuchs erfreuen sich schließlich überall großer Beliebtheit und die Anekdoten vom liebreizenden Kind wischen manche Sorgen weg. Aber natürlich lassen sich auch andere Themen finden, über die im Männerkreis herzlich debattiert werden kann.
Gemeinsam genießen
Doch nicht nur mit den Freunden sollte der Vater seine Zeit verbringen. Vielleicht benötigt er einmal stille Momente für sich, in denen er auftanken kann. Ein Angelausflug oder ein Spaziergang im Wald wird hierbei helfen. Aber auch ein gemeinsam verbrachtes Wochenende mit der Gattin ist sehr entspannend. Der Nachwuchs kann alldieweil bei der Oma nächtigen und darf es sich dort gut gehen lassen. Denn bekanntermaßen können die Großeltern ihren Enkeln ja keinen Wunsch abschlagen. Mama und Papa haben dadurch die Möglichkeit, etwas Zeit mit sich selbst zu verbringen und die letzten stressreichen und intensiven Monate ein wenig auszugleichen. Somit kommen beide Elternteile in den Genuss, zwischendurch einmal abzuschalten und gemeinsam das Glück der Geburt feiern zu können.