Die lebenslangen Begleiter
Viele Menschen können sich noch im hohen Alter an ihre liebsten Kuscheltiere erinnern. Und das überrascht nicht, denn mit ihnen wurde oft sehr viel Zeit verbracht oder es entstanden Streitigkeiten mit den Geschwistern darüber. Für die Eltern sollte der Kauf eines solchen Stofftieres allerdings wohl durchdacht sein.
Der erste Freund
Wer ein Kind einmal mit seinem Kuscheltier spielen sah, der kann darin eine sehr enge Bindung erkennen. So wie das Neugeborene seit der Geburt auf die Mutter fixiert ist, wird es schon bald eine Bindung zu dem pelzigen Gegenstand aufbauen. Diese kann nicht nur sehr tief im Bewusstsein verwurzelt sein, sondern auch lange andauern. Das zeigt sich etwa dann, wenn der lieb gewonnene Begleiter kaputtgeht oder von übereifrigen Eltern weggeworfen wird. Nicht selten fühlt sich das Kind, als hätte es einen engen Freund oder sogar ein Familienmitglied verloren. Entsprechend sollten die Erwachsenen mit dem Stofftier umgehen und es im Beisein des Nachwuchses auch nicht respektlos behandeln.

© iStockphoto/Thinkstock
Von Bären, Mäusen und Hunden
Eigentlich ist es beinahe egal, mit welchen Kuscheltieren das Baby beschenkt wird. Gerade in den ersten Monaten sollten es jedoch nur ein oder zwei Exemplare sein. Um mehrere von ihnen wird sich das Kind nicht kümmern können, zumal es vermutlich ohnehin sehr schnell einen einzigen Favoriten in sein Herz geschlossen haben wird. Um welches Geschöpf der Natur es sich dabei handelt, kann aber variieren. Noch immer konkurrenzlos ist der Teddybär, der mit seinem freundlich-milden Gesicht nicht nur ein treuer Begleiter, sondern auch ein Trostspender ist. Aber auch Mäuse oder Schildkröten, Hunde, Katzen und mittlerweile sogar Insekten können von den Herstellern sehr liebevoll zu einem Stofftier verarbeitet werden, das eigentlich von jedem kleinen Liebling gemocht wird.
Nicht immer unbedenklich
Allerdings müssen diese Tiere sich vor dem Kauf einem anspruchsvollen Test unterziehen. Einerseits durch diverse Institute, die etwa die Entflammbarkeit des Pelzes oder des Innenlebens untersuchen. Einzelne Glieder wie die Arme oder Beine des Teddys dürfen nicht leicht abzureißen sein. Kleinstteile, aus denen meist die Augen bestehen, müssen so fest sitzen, dass sie nicht abfallen und verschluckt werden können. Umsichtige Eltern sollten dabei auf ein positives Testergebnis achten. Anschließend kann das Kuscheltier aber gerne einer eigenen Prüfung unterzogen werden: Riecht es von abstrahlenden Dämpfen allzu aggressiv, wie leicht verliert das Fell seine Haare und kann das Kind mit der Größe sowie dem Gewicht des neuen Spielkameraden überhaupt umgehen? Nur wer hierbei richtig handelt, wird seinem Junior damit schöne Momente und Erinnerungen verschaffen.

