Baby macht Rabatz!
Nicht nur die optische Wahrnehmung ist bei Babys vorhanden. Ebenso hören sie ganz passabel und können auf diese Weise leicht unterhalten werden. Doch Vorsicht, allzu laute Geräusche schaden den zarten Gehörgehängen und können zu langfristigen Beeinträchtigungen führen. Statt Musik ist vielleicht eher eine Rassel für die ersten Monate des jungen Lebens geeignet.
Ein Fest für die Sinne
Eine gute Rassel fordert das Kind nicht nur auf akustischem Wege, sondern wird auch den Augen einige farbliche Anreize liefern. Vermehrt gehen die Hersteller jedoch dazu über, auch noch geruchsintensive Komponenten einzubauen. Damit riecht das Spielzeug dann etwa nach Erdbeere oder Vanille. Das ist sicherlich gut gemeint, geht allerdings am Ziel vorbei. Das Bewusstsein der Kleinen ist noch sehr schwach ausgeprägt und sollte nicht mit zu vielen Reizen überflutet werden. Hier ist weniger oft mehr. So hat das Neugeborene zunächst sehr viel damit zu tun, der Form mit dem rasselnden Geräusch zu folgen. Gerüche oder andere Einwirkungen könnten dabei indessen ablenken.
Ein kräftiger Biss
Bei der Thematik der Gerüche geraten vorausschauende Eltern bereits in den Bereich der Materialqualität und der verwendeten Werkstoffe. Denn besagte Düfte werden meist aus chemischen Verbindungen erschaffen und sind alles andere als unbedenklich. Daraus können dem kleinen Liebling durchaus Langzeitfolgen entstehen. Gleiches gilt für Spielzeuge mit geringer Güte. Das Baby wird in den ersten Monaten an allem nuckeln, das es in die Finger bekommt. Nachdem es gezahnt hat, beißt es darauf herum. Die Farben müssen folglich Bissspuren vertragen können und in jedem Falle unlöslich sein. Auch für die Geräusch bildenden Elemente der Rassel ist wichtig, dass die kleinen Kugeln und sonstigen Teilchen nicht herausfallen können. Hier besteht die Gefahr, dass sie von den Kindern verschluckt werden.
Ein sanfter Ton
Doch worauf ist beim Kauf außerdem zu achten? Grundsätzlich muss das Spielzeug dem Baby gefallen. Hierfür ist es notwenig, bereits im Geschäft leichte Geräusche damit zu erzeugen und die Reaktionen des Nachwuchses zu beobachten. Kann es entspannt abschalten oder greift es interessiert nach dem Gegenstand, so eignet sich dieser sehr gut. Werden jedoch ablehnende oder vielleicht sogar genervte Gesten erkannt, muss die Wahl anders ausfallen. Nützlich ist es, wenn die Rassel derart geformt ist, dass sie von dem Kind leicht selbst gehalten werden kann. So darf es damit ein wenig herumklappern und das erste Taktgefühl ausloten. Das Wohl des Neugeborenen sollte dabei jedoch im Vordergrund stehen. Und neben der Schulung der eigenen Sinne kann es idealerweise noch etwas Entspannung finden.