Wie man Babybrei selber macht

Viele Mütter schwören dem Babybrei aus dem Glas ab und kochen die Mahlzeiten für ihren Nachwuchs lieber selbst. Unter der Verwendung von biologisch einwandfreien Produkten sind den Zubereitungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt – dennoch sollte man nicht einfach wahllos Gemüse und Fleisch miteinander kombinieren, um das empfindliche Bäuchlein des Kindes zu schonen. Am besten verarbeitet man ähnliche Zutaten, die sich auch in den Gläschen befinden, wie zum Beispiel den Babybrei mit Pastinaken, Kartoffeln und Rindfleisch.

Für die Zubereitung von Babybrei wird Folgendes benötigt:

Der hier beschriebene Babybrei ist nicht nur schonend für den Magen des Kindes, sondern schmeckt auch gut. Für eine Portion benötigt man:

Baby ißt selbsgemachten Babybrei

© Hemera/Thinkstock

  • 50 Gramm Kartoffeln (später auch: Vollkornnudeln oder Vollkornreis)
  • 100 Gramm Pastinaken (oder auch Möhre, Zucchini, Kohlrabi, Fenchel, Kürbis oder Broccoli)
  • 20 Gramm mageres Rindfleisch (oder Geflügel)
  • 2 bis 3 Esslöffel Obstsaft
  • 1 Teelöffel Butter oder Keimöl (Raps-, Weizen -, Mais -, Sonnenblumenöl)

Die meisten Zutaten lassen sich auch zu leckeren Gerichten für Erwachsene verarbeiten, aber viele Eltern tendieren eher dazu, mehr Babybrei zu kochen und den Überschuss dann einzufrieren.

Die Vorbereitung

Zuerst muss das Fleisch unter laufendem Wasser abgewaschen und von allen Sehnen und Fettresten befreit werden. Danach kann es in kleine Stücke geschnitten und in etwas heißem Wasser gar gekocht werden. Ebenso müssen die Pastinaken und die Kartoffeln gewaschen, geschält und in große Stücke geschnitten werden, bevor sie in einem Topf voll Wasser auf kleiner Flamme 10 bis 15 Minuten schonend gekocht werden. Erst danach kann das Gemüse püriert und nach 15 bis 20 Minuten das Rind aus dem Topf genommen und ebenfalls klein püriert werden.

Die Zubereitung des Breis

Sobald alle Zutaten fertig püriert sind, können sie miteinander vermengt werden. Anschließend wird der Brei noch mit der Butter oder dem Öl und etwas Obstsaft übergossen und noch einmal püriert. Erst wenn die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht hat, kann sie dem Baby serviert werden.

Noch ein Tipp: Sofern kein Fleisch in dem Brei vorhanden ist, kann man extra etwas mehr zubereiten und den Rest einfach portionsweise in Eiswürfel-Behälter (aus Silikon!) einfrieren. Später kann man nach Lust und Laune wieder unterschiedlich viel Brei auftauen.

Wer sein Kind lieber mit einer süßen Mahlzeit glücklich machen möchte, findet bei uns auch ein leckeres Rezept für gesunden Obstbrei mit Mango und Kokos.

Formular zur Kommentar-Eingabe