Probleme in der Schwangerschaft
Während Ihr Bauch langsam immer runder wird, wächst ein neues Leben in Ihnen heran. Sie sollten in dieser Zeit besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten, da nicht nur Ihr Baby, sondern auch Ihr eigener Körper unter den Folgen von zu fettigem, zu scharfem oder zu süßem Essen leiden kann. Und das nicht nur während, sondern auch noch nach der Schwangerschaft.
Neben der falschen Ernährung können aber auch Stress, Ärger und Angst sowie die Umstellung der Hormone die Ursachen von Magenbeschwerden sein. Die hoch gekochten Emotionen bringen den Bewegungsablauf, die sogenannte Motilität, der Magen- und Darmmuskeln aus dem Gleichgewicht.
Natürliche Hilfsmittel für den runden Bauch
Wenn Sie Probleme mit dem Magen haben, sollten Sie insbesondere in der Schwangerschaft auf alkohol- und koffeinhaltige Getränke sowie Nikotin, sprich auf das Rauchen, verzichten. Ebenso vermeiden sollten Sie den Verzehr von rohem Fisch, rohem Fleisch (unter anderem Mett, Tatar und Salami), Sushi, Muscheln, vorgefertigte Salate, Sprossen als auch leichtverderbliche Lebensmittel, Rohmilchprodukte und Weichkäse. Des Weiteren hilft es, wenn Sie einen Magentee trinken oder die Symptome mit pflanzlichen Tropfen (Kamille, Schafgarbe oder Pfefferminze) behandeln. Verzichten Sie unbedingt auf Medikamente, die Ihrem Kind schaden könnten und fragen Sie vorher Ihren Arzt, welche Mittel für Sie unbedenklich sind. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, helfen auch einfache Hausmittel wie eine Wärmflasche oder wärmende Umschläge gegen Magenkrämpfe. Dauern die Schmerzen länger als zwei Tage an, sollten Sie besser einen Doktor aufsuchen.
Wenn’s mal wieder länger dauert
Ebenso durch schwere, fetthaltige Speisen hervorgerufene Beschwerden können unangenehme sowie schmerzhafte Blähungen sein. Die Verdauung dauert normalerweise bis zu 42 Stunden, während dieser Zeitspanne entstehen Darmgase, die den Magen ausdehnen und aufblähen können. Manchmal ist dieser jedoch zu schwach, um genug Platz zu schaffen, weshalb die Gase einfach in den Darm weitergeleitet werden. Das daraus entstehende Druck- und Völlegefühl verursacht oft qualvolle Blähungen. Um dem entgegenzuwirken, können kümmel-, anis- oder korianderhaltige Nahrungsmittel in flüssiger oder fester Form beispielsweise eingenommen werden. Ansonsten können der handelsübliche Schwangerschaftstee oder auch Mineralerdekapseln lindernde Abhilfe schaffen. Um Blähungen generell vorzubeugen, sollten Sie während der Schwangerschaft auf Hülsenfrüchte, Lauch und Kohlgemüse verzichten. Hebammen empfehlen wiederrum, den Bauch mit Johanniskraut-Öl im Uhrzeigersinn einzumassieren oder ein warmes Kirschkernkissen darauf zu legen. Obendrein können Sie den Schmerzen vorbeugen, indem Sie keine großen Portionen essen, langsam kauen und in Ruhe viele kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt genießen. Auch besonders kalte Getränke sind erst einmal tabu.